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Autor Harry Stiehl hat ein Buch veröffentlicht, das den begeisterten Dampfer nun befähigt, sein individuelles Liquid selbst zu mischen. Unter dem Titel „Liquids und Aromen: Liquids für e-Zigaretten selber mischen“ ist eine fundierte Anleitung erschienen, die in vier Stufen erklärt, wie ein individuelles Liquid entsteht. Der Verfasser selbst ist Chemiker und möchte E-Zigaretten-Freunden einen praktischen und leicht verständlichen Ratgeber an die Hand geben.
Das Buch erklärt in einfachen Schritten, wie individuelle Liquid-Kompositionen entstehen. Anfänger finden Anleitungen, wie sie fertigen Liquid-Mischungen eine persönliche Note verpassen. Fortgeschrittene hingegen können sich in die Welt der Alchemie begeben und mit spannenden Kreationen experimentieren, beispielsweise mit Molekülen oder Kristallen.

Liquid selbst herstellen

Das Herstellen eines eigenen Liquids ist nicht so schwer, wie es zuerst scheinen mag. Wie auch beim Zigarettendrehen, muss man anfangs ein wenig Geld investieren, damit sich das Ganze lohnt.

Hierfür braucht man:

  • Eine verschließbare Glasflasche
  • Messbecher, Pipette oder Spritze
  • Gummihandschuhe!
  • Eine Rutschfeste, abwischbare Unterlage
  • Aroma
  • Propylenglykol (PG)
  • Vegitabiles/pflanzliches Glycerin(VG)
  • evtl. Wasser
  • evtl. Nikotin

So mischt man Liquid

Zuerst sollte man sich überlegen, wie stark das Aroma sein soll. In Liquids der gängigen Hersteller befinden sich 3-15% Aroma. Mein Tipp: Beginnen Sie mit einer möglichst niedrigen Dosis. Tasten Sie sich an Ihr Wunscharoma und –Stärke, indem Sie die Dosierung sukzessive erhöhen und nicht reduzieren.
Man sollte man sich herantasten, wie sehr man das Aroma rausschmecken möchte. Die Möglichkeit, Aromen miteinander mischen, eröffnen einem neue Wege für ganz eigene Kreationen. Die Preisspanne für Aromen liegt in etwa bei 5-15 Euro.

 

Buchtipp: Liquid und Aromen für e-Zigaretten

Der nächste Schritt wäre die eigentliche Basis herzustellen. Diese besteht aus Propylenglykol und Vegitabilem Glycerin. Hier schwanken die Angaben der Hersteller. Oft verwenden Liquidhersteller einen hohen Anteil an Propylenglykol – um Kosten zu sparen. Die meisten Konsumenten empfinden dies dann aber als „kratzend im Hals“. Propylenglykol fungiert eher als Aromaträger im Liquid.

Vegitabiles Glycerin erhöht die Dampfbildung; ist aber sehr zähflüssig. Wenn der Anteil in der Mischung steigt, muss man gegebenenfalls Wasser zu der Basis hinzugeben, damit das Gemisch auch verdampft werden kann.
Experten empfehlen für Einsteiger ein Mischungsverhältnis von 50/50 von Glycerin und Propylenglykol. Diese Basis ist bereits oftmals in einer Preisspanne von 10 bis 20 Euro im Handel erhältlich. Hier erspart man sich das Selber mischen.
Nachdem die Basis und das Aroma gemischt ist, fehlt nun noch das Nikotin. Nikotin ist selbstverständlich kein Muss im Liquid. Doch genau die (oftmals höhere) Dosierung in fertigen Liquids war der Grundstein für die Erfolgswelle der Liquids.
Nikotin ist oftmals als „Shot“ im Handel erhältlich. Je nach Anbieter ersetzt es das Propylenglykol, das Glycerin oder gar beides.
Das Nikotin („Shot“) hat in der Regel eine Milliliter-Angabe, als auch eine mg/ml Angabe, die die Stärke des Nikotins zeigt. Auch hier gilt: Tasten Sie sich beim Selber Mischen von unten nach oben. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosierung! Bei Nikotin liegt die Preisspanne zwischen 2-15 Euro, je nachdem, wie stark das Nikotin ist.

Anleitung zum Mischen von Liquid

In unserer Anleitung gehen wir davon aus, dass wir 100ml eigenes Liquid mit 10ml Aroma herstellen möchten. Benötigt werden die vorgemischte Basis, das Aroma und möglicherweise das Nikotin.
Empfehlenswert ist es, das Mischen der einzelnen Flüssigkeiten auf einer rutschfesten Unterlage zu erledigen, denn es kann schnell etwas daneben gehen.

Mit Hilfe einer Pipette, Spritze oder eines Messbechers füllt man 10ml Aroma in ein verschließbares Glas. Nach Bedarf kann nun Nikotin hinzugefügt werden. Beim Umfüllen sind auf jeden Fall Handschuhe tragen, denn Nikotin ist ein Kontaktgift!
Das Glas wird nun fest verschlossen. Danach ist die Mischung im Glas zu schütteln. Ein bis zwei Minuten sollten die Zutaten nun mittels Schütteln durchmischt werden. Empfehlenswert ist, das eigene Liquid nun über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag kann gedampft werden!

Vorteile:

  • Kostenersparnis
  • Eigene Kreationen der Aromen möglich
  • Einfache Zubereitung

Nachteile:

  • Anfänglich höhere Anschaffungskosten
  • Nikotin ist ein Kontaktgift: Es besteht die Gefahr sich zu vergiften
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