Deutscher Buchpreis 2011

Deutscher Buchpreis 2011In jedem Jahr erscheinen weltweit zahlreiche Bücher von bekannten oder neuen, jungen Autoren. Der deutsche Buchpreis widmet sich diesen Neuerscheinungen und hilft unbekannten Autoren dabei, in der Buchbranche Fuß zu fassen. So haben jährlich Verlage und Autoren aus der ganzen Welt die Möglichkeit, ihre Werke einzureichen. Eine fachlich versierte Jury beschäftigt sich dann mit den eingereichten Büchern. Am Ende der Bewertungsphase steht der Gewinner fest und wird der Öffentlichkeit ausführlich unter anderem auf der Webseite des deutschen Buchpreises vorgestellt. Im Jahr 2011 erhielt der Schriftsteller Eugen Ruge den deutschen Buchpreis. Ausgezeichnet wurde sein Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts".

Ruge nahm die Auszeichnung im Frankfurter Römer vor 400 geladenen Gästen entgegen. Erschienen ist Ruges Roman im Rowohlt-Verlag. Bei "In Zeiten des abnehmenden Lichts" geht es um die ostdeutsche Geschichte, welche in Form eines Familienromans nähergebracht wird. Personen aus vier verschiedenen Generationen berichten über ihre Erfahrungen in der ehemaligen DDR, welche sie in 50 Jahren gemacht haben. Das Buch erzählt vorrangig von der Utopie des Sozialismus. Auch wird darüber berichtet, welche Folgen der Sozialismus in der DDR für jeden einzelnen der Romanhelden hatte. Weiterhin widmet sich Eugen Ruge dem Untergang des sozialistischen Staates beziehungsweise der ganzen Utopie.

Ruges Werk ist aber nicht als Geschichtsbuch zu sehen. Auf komische Elemente und einen hohen Unterhaltungswert legt der Schriftsteller einen gesteigerten Wert. Ruge gelang es, sich gegen zahlreiche Autoren durchzusetzen. Dennoch teilte die Jury mit, dass es schwierig gewesen sei, einen eindeutigen Gewinner zu küren. In den letzten Jahren hat die deutschsprachige Literatur im internationalen Vergleich einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Jemand, der in eine Prepaid-Kreditkarte investiert, kann sich dem einen oder anderen literarischen Werk ausführlicher widmen.

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