Digitalpropaganda statt Buchvorstellungen?

Digitalpropaganda statt Buchvorstellungen?Neben der visuellen Ablenkung durch Fernsehen und Kino gehört das Lesen nach wie vor zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung. Dabei wird nicht nur die Fantasie angeregt, es kann ebenfalls dazu beitragen, dass das Allgemeinwissen gefestigt und erweitert wird. In jedem Jahr kommen viele neue Bücher auf den Markt. Dem Verbraucher fällt es bei der Flut von Angeboten nicht leicht, das Passende zu finden. Das Zeitalter der Digitalisierung hat vor Büchern und deren Vermarktung keinen Halt gemacht. Viele Werke werden als elektronische Editionen verkauft und die Werbung spielt sich häufig ausschließlich in diesem Bereich ab. Eine gute Buchvorstellung kann diese Vorgehensweise allerdings nicht ersetzen. Die persönliche Ansprache und das Vorlesen von Textpassagen gefallen den Kunden häufig besser.

Sehr gut kommt es an, wenn der Autor selbst sein Buch vorstellt und daraus vorliest. Aus diesem Grund gibt es viele Leser, die alleine deshalb zur Buchmesse fahren. Hier haben sie häufig die Chance, ihren Lieblingsautor zu sehen und sich das erstandene Buch von ihm signieren zu lassen. Das ist allerdings immer eine Sache des eigenen Geschmacks und lässt sich nicht verallgemeinern.

Jemand, der viel im Auto unterwegs ist, greift auf Hörbücher zurück. Aber auch am Strand oder im Park werden sie gerne benutzt. Selbst die Domain Suche könnte vom Hören eines E-Books profitieren. Da gab es vielleicht einen Satz, der haften blieb und dem Hörer die Idee zu seiner eigenen Domain gab. Ein Bücherregal im Wohnzimmer oder im Büro gehört häufig zur Grundausstattung der Einrichtung. Hat man hingegen nicht genug Platz, widmet man sich vielleicht eher dem Kauf von digitalen Büchern. Die eigens dafür angebotenen E-Book-Reader haben Speicherplatz für viele Tausend Bücher. Anbieter gehen davon aus, dass sich diese digitale Form des Lesens nicht nur bei jungen Leuten immer mehr durchsetzt.

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